Hörgeräte-Arten im Überblick: HdO, IdO und mehr

Hörgeräte werden grob in Hinter-dem-Ohr (HdO) und Im-Ohr (IdO) unterteilt. Innerhalb von IdO gibt es weitere Abstufungen – von der sichtbaren Concha-Variante bis zum fast unsichtbaren Gerät im Gehörgang.

Hinter-dem-Ohr (HdO)

Das Gehäuse sitzt hinter der Ohrmuschel, der Schall wird über einen Schlauch oder dünnen Schallschlauch in den Gehörgang geleitet. HdO-Geräte sind robust, leistungsstark und für nahezu alle Hörverluste geeignet – von leicht bis stark. Viele Modelle sind wiederaufladbar. Nachteil: Sie sind von außen sichtbar.

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Im-Ohr (IdO)

IdO-Geräte sitzen in der Ohrmuschel (Concha) oder im Gehörgang. Man unterscheidet z. B. ITE (in der Ohrmuschel), ITC (im Gehörgang), CIC (tief im Gehörgang) und IIC (nahezu unsichtbar). Sie eignen sich typischerweise für leichte bis mittlere Hörverluste. Vorteile: diskret, natürlicher Klang. Nachteile: kleinere Batterie, bei starkem Hörverlust oft nicht ausreichend.

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Was ist die richtige Art für mich?

Das hängt von Ihrem Hörbefund, der Gehörgangsform und Ihren Wünschen ab. Der Hörakustiker oder Arzt berät Sie dazu. Unser Vergleich dient nur der Vorbereitung – die Entscheidung treffen Sie mit dem Fachmann.

Hinweis

Dieser Ratgeber ersetzt keine ärztliche oder hörakustische Beratung. Siehe Partner-Offenlegung.

Redaktion: Lisa Hoffmann Medizinisch geprüft von: Dr. Katharina Neumann Zuletzt aktualisiert: März 2025

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